Haupthaus

1959 wurde der Grundstein für den ersten Neubau eines Landesmuseums nach dem II. Weltkrieg in der Bundesrepublik gelegt. Nach vierjähriger Bauzeit wurde es 1964 eröffnet. Der Entwurf des Darmstädter Architekten Prof. Heinrich Bartmann war insbesondere durch das Museum Louisiana bei Kopenhagen inspiriert, dessen Gestaltung er konsequent weiterentwickelte. Das Konzept des Museums im Park mit lichter, transparenter Bauweise, mit einer allseitigen Einbeziehung der umgebenden Natur, bedeutete eine erfrischende Öffnung des Museums, die durch seinen schlichten Auftritt begünstigt wurde. Der Bau im Stil der klassischen Moderne gilt heute als eines der qualitätsvollsten Gebäude Bremens aus dem 20. Jahrhundert. 1996 bis 1998 wurde es modernisiert und 1998 mit einer neugestalteten Dauerausstellung zur Geschichte Bremens wiedereröffnet.