Haus Riensberg

Das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaute Haus Riensberg war das Herrenhaus des vormaligen Gutes Riensberg. Im 12. Jahrhundert ist das Gut als Sitz des erzbischöflichen Vogts für das Hollerland angelegt worden. Im 17. und 18. Jahrhundert diente es Bremer Ratsherren aus der Familie Schöne als Sommersitz, danach war es bis 1913 Eigentum der Familie von Post. Das Haus Riensberg wird seit 1953 vom Focke-Museum genutzt. Heute sind in ihm die Aussstellungsbereiche bremische Wohnkultur, europäische Glaskunst vom 16. bis zum 20. Jahrhundert und das neue Kindermuseum mit der Spielzeugsammlung zu sehen.


Seit Oktober 2007 befindet sich im Dachgeschoss des Hauses das Studio Focke, ein Experimentierraum für Kinder und Jugendliche.

Wegen eines umfangreichen Vitrinenschadens sind Teile der Ausstellung im Haus Riensberg aus sicherheitstechnischen Gründen derzeit nicht begehbar. Ab dem 12. Januar 2016 ist in der Diele die Ausstellung "Gläser des Jugendstils - Geschenke aus zwei Jahrzehnten" zu sehen.